SCUG Promo neu1

Marco TSVW I15

Mit 554 Ringen erreichte unser Compound-Schütze Martin Trommer das höchste Ergebnis von allen SCUG-Bogensportlern, die am Waldtruderinger Indoor-Turnier teilgenommen haben. Im Laufe des Wettkampfs schoss er 56 von 60 Pfeilen ins Gold. Eine starke Leistung, mit der er nur knapp den dritten Platz in seiner Wettkampfklasse verfehlte.

Ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis errang unser Recurver Marco Meinke (Bild re) mit 534 Ringen. Damit erkämpfte er sich den dritten Platz von 40 Teilnehmern in der Schützenklasse. Auch die Compounder Gerhard Theobald, Christian Rohe und Jens Tellmann sowie Recurve-Schütze Jan Kulbe waren nach Waldtrudering gereist und verbrachten einen spannenden und erfolgreichen Wettkampftag, auch wenn es zu weiteren Treppchen-Plätzen dieses Mal nicht gereicht hat.

2015 10 13 20.05.3524 Stunden bei ausverkaufter Halle

Die Halle war ausverkauft und das Publikum völlig unter Spannung, als Team Rocket in Vöhringen die Bühne betrat. Eine kleine Band, bestehend aus drei Personen, die alle das gleiche Instrument spielen. Es war High-Noon, 12 Uhr mittags, als sie mit ihrem Repertoire begannen. Noch ein paar Schritte an den Bühnenrand, durchatmen und los. Die ersten Töne erklangen. Aber was war das? So sanfte Musik von diesen drei kräftigen Burschen? Gespannte Stille im Saal. Es wurde nicht lauter. Ein Surren, dann ein Plopp. Ruhe. Wieder ein Surren, gefolgt von einem Plopp und ... Stille. Irgendwie muss das ansteckend gewesen sein. Einer nach dem anderen machte auf einmal mit. Die Bühne füllte sich in Windeseile. Surr. Plopp. Surr. Plopp. Stille. Eigenartig, diese Leute. Jeder schien damit höllischen Spaß zu haben. Surr. Plopp. Noch merkwürdiger aber war, dass keiner mehr damit aufhören wollte. Surr. Plopp. Erst nach genau 24 Stunden verstummte die Melodie. Was war geschehen?

Einer für alle und der Erfolg kommt im Schlaf 

Team Rocket ist unsere Mannschaft. Team Rocket, das sind die Compound-Schützen Clemens, Jens und Armin (auf dem Foto von oben nach unten). Am vergangenen Wochenende traten sie gemeinsam beim 24-Stunden-Turnier in Vöhringen an, einem internationalen Wettkampf, zu dem Mannschaften aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz anreisten. Einmal rund um die Uhr, 22 Runden zu je 10 Passen und eine weitere angefangene Runde mit zwei Passen. Abwechselnd schoss man zwei Runden, blieb dann zwei Runden zur Unterstützung des nächsten Schützen dabei und hatte dann zwei Runden Pause.

Team Rocket schoss insgesamt 666 Pfeile und erreichte 6094 Ringe. Das ist ein Durchschnitt von 275 Ringen pro Runde, ein sehr guter Wert für diesen Bogen-Marathon, bei dem allein das Durchhalten eine Herausforderung ist. Auch wenn es für die Siegertreppe diesmal nicht gereicht hat, so war es für alle ein tolles Erlebnis, bei dem es um das Testen der eigenen Grenzen ging, um sportliche Leistung und zugleich Spaß, und vor allem um Teamwork. Ein starker Auftritt von unserem Team Rocket.

EinfachSo.jpgManchmal merkt man, dass etwas anders ist, ohne genau zu wissen, warum das so ist. Zum Beispiel das Eingangstor zum Bogenplatz. Irgendwann wunderten wir uns, warum das Tor plötzlich ungebremst durchpendelte. Hatte die herbstliche Kälte das Metall diesmal derart schrumpfen lassen, dass es nicht mehr einrastete? Aus irgendeinem Grund war das Tor kaputt, die Halterung für das Schloss war abgebrochen. In Rekordschnelle gewöhnten wir uns daran, das schwingende Tor rechtzeitig zu bremsen, damit es nicht die parkenden Autos zertrümmerte oder Personen verletzte.Und nun wieder. Es fühlt sich plötzlich anders an, wenn man durch das Tor geht, seit ein paar Tagen. Es hört sich auch anders an, ein sattes, klackendes Geräusch. Es ist das Schloss, nun schließt es wieder perfekt. Hat etwa die wärmende Oktobersonne das Metall wieder zur Ausdehnung und damit zur vollen Funktion gebracht? Die Antwort lautet: Gerhard war‘s. Unser Ehrenmitglied Gerhard Theobald. Er hat das Tor repariert. Still und heimlich. Einfach so. Wir finden das großartig. Danke, lieber Gerhard! 

 

Winterfest 1015

 

Am Wochenende war es wieder einmal soweit: die Bogenschützen trafen sich, um den Platz winterfest zu machen; sie räumten auf, verstauten die Scheiben und bereiteten den Einzug in die Halle vor. Strahlende Sonne und Temperaturen um die 22 Grad machten den Abschied vom Bogenplatz dieses Mal besonders schwer.

Nach getaner Arbeit dankte Ralph den fleißigen Helfern, und so mancher ließ es sich bei einem kühlen Getränk gut gehen. 

Der Platz und seine Bewohner sind nun für den Winterschlaf bereit. Trotz aller Wehmut freuen sich die SCUG-Bogensportler nun auf die Hallensaison, mit drei Liga-Teams, einer neuen Meisterschaftsrunde und vielen spannenden In- und Auswärtsturnieren.

 

PlatzFackelturnier-0915.jpg

Bunte Girlanden und ein paar Duzend Fackeln beleuchteten den nächtlichen Bogenplatz beim Fackelturnier. 

Zum zweiten Mal in Folge traten die Bogensportler des SCUG bei diesem internen Wettkampf gegeneinander an.

Der Abend begann mit dem Aufbau der Pavillons, der Vorbereitung von Scheiben und Fackeln. Anschließend ging es zum gemeinsamen Abendessen ins Vereinsheim, wo Martin bereits ein überaus leckeres Mahl aus Schweinsbraten, Kartoffelknödeln und Krautsalat gezaubert hatte. Gut gestärkt ging es wieder nach draußen, auf den Platz, wo auch schon der Nachtisch in Form von mitgebrachten Kuchen und Teilchen auf die Schützen warteten. Danach, um auch dem sportlichen Anspruch Genüge zu tun, begannen die Teilnehmer in nahezu vollkommener Dunkelheit ihre Passen zu je drei Pfeilen zu schießen. 

Wie auch im letzten Jahr hatte sich die Abteilungsleitung für die zweite Hälfte des Turniers eine besondere Herausforderung überlegt. Punkt neun begann es mit vereinzelten Nieseltröpfchen, die sich im Laufe der nächsten Viertelstunde zu monsunartigen Schauern verdichteten, wodurch die ohnehin kargen Lichtverhältnisse nun komplett gegen null gingen.

„Nur noch zwanzig Passen!“ rief Abteilungsleiter Ralph Kunath gegen die prasselnden Niederschläge an.  „Wer nicht mehr aufschreiben kann, merkt sich seine Ergebnisse einfach“, fügte er hinzu, weil die meisten Kladden schon mit der Flut fortgespült worden waren. Derart motiviert, fassten die Teilnehmer neuen Mut, wrangen ihre Jacken aus und machten weiter.

Gegen 21:30 Uhr hatten die Wettkämpfer es dann geschafft, alle Passen waren geschossen, und das Fackelturnier wurde feierlich beendet. 

 P.S. Natürlich ging oben wieder einmal die Fantasie mit der Redaktion durch, alles maßlos übertrieben. - Ausnahmslos alle Teilnehmer hatten jede Menge Spaß und genossen jede Minute dieses wunderbaren Abends. Den Organisatoren, besonders Ralph und Sabine, gebührt unser großer Dank, und wir freuen uns schon auf das nächste Fackelturnier 2016.

 Die Ergebnisliste befindet sich hier. Herzlichen Glückwunsch an unsere beiden Sieger: Jochen Kümpel (Erwachsene) und David Kulbe (Jugendliche)!

 

Ismaning0915

Einen guten zweiten Platz sicherte sich die SCUG-Compound-Mannschaft, bestehend aus Gerhard Theobald, Jens Tellmann und Armin Uhlig beim 40. Krautkopfturnier in Ismaning. Auch Nora durfte sich über einen Pokal in ihrer Wettkampfklasse freuen. 

Über zehn Stunden dauerte der internationale Wettkampf, bei dem 144 Pfeile auf vier verschiedene Distanzen geschossen wurden. Von acht Uhr morgens schien die nahezu hochsommerliche Sonne auf den Platz und sorgte für schwierige Wettkampfbedingungen. Zum Schluss erhielten die Teilnehmer jeweils einen der berühmten, auf Ismaninger Boden gewachsenen Krautköpfe. 

Die Ismaninger Krautköpfe sind übrigens  die besten der Welt. Diesen Titel erhielten sie auf der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900. Ismaning war bis in die späten 80er Jahre weltgrößter Sauerkraut-Produzent, und bis heute pflegen die Ismaninger liebevoll die Tradition und die Qualität ihrer Krautköpfe. 

Die SCUG-Schützen freuen sich sehr über dieses Geschenk und werden damit ihre Familien über die nächsten Wochen ernähren können.

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Strahlender Sonnenschein, ein kleines Bogenturnier, Schoko-Cupcakes, Blumen, Pizza und vor allem viele nette Gäste, die mit jeder Menge guter Laune und besten Wünschen gekommen waren. Das war am Dienstag der Rahmen einer Party, wie sie der Bogenplatz schon länger nicht mehr gesehen hatte. Überrascht wurde S., eine mit dem Bogenvirus infizierte SCUG-Schützin, und der Grund war ihr Geburtstag. 

Dass die Überraschung dermaßen gelang, lag auch daran, dass S. bereits vor einigen Jahrzehnten ihren Geburtstag abgeschafft hatte, in der irrigen Annahme, dass sie dadurch nicht älter werden würde. Das Datum ebenso wie ihr wahres Alter hielt sie streng geheim, niemand im ganzen Verein wusste davon. Eine ebenso irrige Annahme, siehe oben.

Zum Glück war sowohl die Überraschung selbst perfekt, als auch die komplette Party. Ein Riesenerfolg, da waren sich alle geladenen Gäste einig. 

„Das war der schönste Geburtstag meines Lebens“, sagte S. später, und wer sie kennt, weiß, das es wahr ist. Sie dankt besonders dem Organisationsteam, das aus ihrer Tochter N. und ihrem Assistenten J. bestand. N. war tagelang zum Mathelernen verschwunden, machte aber die gesamte Vorbereitung der Party. Auch die Gäste haben sich bestens unterhalten. Die beiden Sieger des Geburtstagsturniers (auf dem Foto oben rechts) wurden mit Gummibärchen und goldenen Pfeilen geehrt. 

Für die Zukunft möchte S. nun jedes Jahr eine solche Party haben. Als direkte Konsequenz des Events hat sie ihren Geburtstag wieder eingeführt, und sie überlegt sogar, die Frequenz auf zweimal jährlich zu erhöhen. Dafür spricht vor allem, dass einer der Gäste, nennen wir ihn A. (Foto oben) feststellte, dass S. mit jedem Geburtstag jünger werde.

Aber das wahre Alter von S. muss bitte unter uns bleiben, okay?

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Mit 1.299 Ringen erreichte Clemens (Foto Mitte) den ersten Platz in der Wettkampfklasse Compound Herren beim 8. Nationalen FITA-Sternturnier in Weilheim. Auch Armin und Jens nahmen für den SCUG an dem Turnier teil. Bei dieser großen FITA wurde auf vier Distanzen geschossen: bei den Herren zuerst auf 90 Meter, dann auf 70, auf 50 und schließlich auf 30 Meter. Bei kühlen Temperaturen, teils starken Seitenwinden und tief stehender Sonne hatten die Bogenschützen eine zusätzliche Herausforderung. „Ich glaube, keiner hat nur ansatzweise das geschossen, was er gewollt hatte, oder was möglich gewesen wäre“, sagte Clemens. Dennoch waren sich alle einig, dass es „ein richtig nettes Turnier mit toller Atmosphäre“ war und freuen sich schon auf das nächste Jahr. Vielleicht mit weiteren SCUG-Bogensportlern?

 

Christian schießt wieder Recurve

2015 08 14 18.11.11Christian (Foto links), einer der prominenten Compoundschützen des SCUG, wurde kürzlich dabei beobachtet, wie er mit einem Recurve-Bogen trainierte. Auf die niedliche Größe seines Sportgeräts angesprochen, sagte Christian, er müsse erst wieder Kraft aufbauen. In den langen Monaten auf Compound, hätten sich sämtliche Muskeln zurückgebildet. 

Der Bogensportler hatte 2014 nach einer angeblichen Schulterverletzung das Lager gewechselt und bereut dies nun offensichtlich. 

„Irgendwann wird es langweilig“, sagte Christian im Interview. „immer ins Gold schießen, auf jede Entfernung und ohne Anstrengung.“ 

So wie Christian geht es vielen Compoundschützen. Jens zum Beispiel. Innerhalb kürzester Zeit hat er sich vom Anfänger zum Teilnehmer an der Deutschen Meisterschaft entwickelt (die Medien berichteten). Doch während die anderen SCUGler ehrfürchtig und stolz zu ihm aufschauen, ist ihm selbst der ganze Rummel um seine Person eher unangenehm. 

„Das ist wirklich nicht der Rede wert“, sagte Jens in einer seiner seltenen Pausen beim Training. Ein Recurve-Schütze, der anonym bleiben möchte, bestätigte: „Bei Compound kann sich jeder für alles qualifizieren.“

Und dies ist anscheinend die Absicht einiger Compound-Sportler. Da wird deftigst aufgerüstet, Hoyt-Pro-Staff Bögen von amtierenden Weltmeistern erworben, Privat-Trainings im Ausland absolviert, um nur einige Gerüchte zu nennen und zu bestätigen.

Man darf gespannt sein, wie es weiter geht: sinkt die Bedrohung durch den Trend zu Compound tatsächlich oder ist dies nur eine kurze Entspannung vor der nächsten Welle? Bleibt Recurve die wichtigste Wettkampfklasse, wie Ralph Kunath, Leiter der SCUG-Bogenschützen, in seiner Ansprache bei der Bezirksmeisterschaft demonstrativ behauptet hatte? All das beobachten wir weiter und berichten an dieser Stelle.

 

 

Jens Tellmann war als einziger SCUG-Bogenschütze dabei! Er gab mit seinem Compoundbogen sein Turnier-Debüt auf hochrangiger nationaler Ebene. Die Wettkampfergebnisse findet ihr hier.

 

Große FITA in Landau und Goldfleckerl-Turnier in Sauerlach

 Landau

Auf gleich zwei Turnieren, in Landau und in Sauerlach, waren SCUG-Bogenschützen am Wochenende erfolgreich unterwegs. Bei der großen Fita in Landau beanspruchten Jens Tellmann mit 1330 Ringen den ersten und Armin Uhlig mit 1.233 Ringen den dritten Rang auf der Siegertreppe in der Compoundklasse der Herren. Gerhard Theobald erreichte den dritten Platz in seiner Wettkampfklasse. Das Glück perfekt machte der erste Platz, den die drei SCUG-Bogensportler als Mannschaft erreichten.

Beim Goldfleckerl-Turnier in Sauerlach reichte es zwar nur beinahe für die Siegertreppe; dennoch kamen Jürgen Grupe und Alex Schmitz sehr zufrieden zurück von ihrem Auswärtseinsatz. Alex schoss sein bis heute bestes Ergebnis in diesem Jahr, ihm fehlten nur neun Ringe zum dritten Platz. Jürgen glänzte auf der 35m-Distanz mit einem, wie Alex sagte, „Hammer-Ergebnis“.

 

Jens

... für unseren derzeit besten Compoundschützen Jens Tellmann. Legte er bei der Bezirksmeisterschaft im heimischen Waldstadion des SCUG bereits den Grundstein für eine erfolgreiche Meisterschaftsrunde 2015, schaffte er bei der Bayerischen Meisterschaft in Hochbrück sein Meisterstück. 669 Ringe und damit Platz 4 bei der "Bayerischen" auf der Olympia-Schiessanlage machen ihn nicht nur zum viert besten Compounder Bayerns, sie sichern ihm auch die Fahrkarte zur Deutschen Meisterschaft, die heuer vom 21. - 23.08.2015 im bayerischen Raubling stattfindet.

Wir gratulieren und freuen uns mit ihm!

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Die SCUG-Bogenschützen bilden ihre Jugend nach dem Programm des Weltverbands der Bogenschützen - FITA Beginner Awards - aus. Das Ausbildungsprogramm gliedert sich fünfstufig in Anlehnung an das Zielbild der Bogenschützen in der s.g. olympischen Disziplin. Die erste Stufe schließt mit der Auszeichnung „weißer Pfeil“ ab, die zweite mit dem schwarzen Pfeil. Danach kommen noch blau, rot und Gold.

Unsere Prüflinge im Juli ergatterten insgesamt 3 „weiße Pfeile“ und 5 „schwarze Pfeile“, die sie nun voller Stolz tragen. Mit bisher insgesamt 20 vergebenen Auszeichnungen wird die Umsetzung des im Herbst 2014 gestarteten Programms hervorragend angenommen und umgesetzt. Im Bild die Prüfungsgruppe eingerahmt von Abteilungsleiter Ralph Kunath (li.) und Jugendleiter Jens Tellmann (re.).

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Sonne und hochsommerliche Temperaturen, dazu ein Parcours, der es in sich hatte. Dies war am Samstag der Rahmen für das interne Sommerturnier der SCUG-Bogensportler. 
Statt auf die „normalen“ Wettkampfscheiben wurde auf eine bunte Vielfalt von Zielen geschossen, etwa Luftballons, Wasserflaschen, Dartscheiben. Statt der „normalen“ Entfernungen, gab es heute die unterschiedlichsten Distanzen. Wem dies noch nicht genug Herausforderung war, schoss mit einem Blankbogen, statt seinen Recurve- oder Compound-Bogen zu nutzen.
Zwanzig Teilnehmer, auch viele Jugendliche, nahmen am Spaß-Turnier teil, und hier zeigte sich besonders, dass nicht allein das technische Können, sondern auch Intuition und Kreativität zählen. Hier geht's zur Ergebnisliste. Und hier zu den Bildern.
Im Anschluss an den sportlichen Teil gab es ein sommerliches Festessen mit kühlen Getränken, heißen Diskussionen und einer kleinen Siegerehrung. - Fun & Food, sozusagen.

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Unsere Teilnehmer bei der Aligo Open 2015 waren in diesem Jahr Maxime Wittmann und Benjamin Plehn. Sportleiter Boris begleitete beide nach Ismaning und betreute seine Schützlinge so gut, dass am Ende beide nur knapp einen Treppchenplatz verfehlten. Mit ihrem Turnierdebut sind unsere Jungschützen jedoch sichtlich zufrieden. 

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Gerhard holt den Bronzetitel beim Verbandspokal des DBSV nach Bayern.


Wir gratulieren!

BZM WA15 Teilnehmer

Die Meisterschaft des Bezirks München im Bogensport fand am vergangenen Sonntag im Waldstadion des SCUG statt. Insgesamt 107 Bogenschützinnen und -schützen aus 14 Vereinen waren zu diesem Anlass nach Germering gereist und lieferten sich einen spannenden Wettkampftag bei perfekten Bedingungen. 

Die Gastgeber des SCUG selbst waren mit elf Bogensportlern vertreten und stiegen sechsmal auf die Siegertreppe. Die Compoundschützen Jens Tellmann und Gerhard Theobald machten jeweils einen zweiten Platz, Thomas Schubert und Alfred Hermens, ebenfalls Compound, platzierten sich als Dritte ihrer jeweiligen Wettkampfklasse. 

Die Compound-Mannschaft, bestehend aus Jens Tellmann, Clemens Heiland und Thomas Schubert, erkämpfte sich mit 1.934 Ringen den ersten Platz. Das zweite Germeringer Compound-Team landete auf dem vierten Platz, ebenso die Mannschaft der Recurve-Schützen des SCUG. Als einzige Vertreterin der  Jugend des SCUG platzierte sich die Recurve-Schützin Nora Loukili auf dem dritten Rang ihrer Wettkampfklasse.

Ihre Rolle als Gastgeber erfüllten die Germeringer mit großem Engagement und Freude. Viele Arbeitsstunden investierten die Vereinsmitglieder in die Vorbereitung der Scheiben und des Wettkampfplatzes, Verpflegung und Getränke wurden organisiert, Kuchen gebacken. Auch bei der Durchführung des Wettkampfes sorgten die Helfer für einen reibungslosen Ablauf.

Ralph Kunath, Abteilungsleiter des SCUG-Bogen und Bogenreferent des Bezirks München, zeigte sich stolz und dankbar über den Erfolg der diesjährigen Bezirksmeisterschaft. „Die sportlichen Highlights, die anregende Wettkampf-Atmosphäre sowie die Hingabe und Mühe unserer zahlreichen Helfer - heute war ein in jeder Hinsicht perfekter Tag“, sagte er.  

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aber alle, die zum außerordentlichen Gelingen dieser Bezirksmeisterschaft Bogen WA 720 am 14.06.2015 im Waldstadion des SC-U Germering beigetragen haben sind genauso groß. Ich bedanke mich im Namen der Abteilungsleitung ganz, ganz herzlich für eure Unterstützung. Wir haben den Münchener Bogenschützen eine durch und durch gelungene Bezirksmeisterschaft beschert und jeder von euch hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet. Danke!

 

Tolles Wetter, hoch motivierte Schützen und ein Turnier auf heimischen Terrain, das sind die Zutaten für eine gelungene Vereinsmeisterschaft. Und wenn dann noch die passende Verpflegung dazu kommt, dann ... na dann muss es ja Bestergebnisse geben. So auch bei der Vereinsmeisterschaft WA 720 der SCUG Bogenschützen. Insgesamt schossen die 23 Teilnehmer 11.632 Ringe. Das Tagesbestergebnis lieferte ganz souverän Jens Tellmann mit seinem Compoundbogen ab. Seine beiden Verfolger aber lieferten sich einen der spannendsten Wettkämpfe überhaupt. Der eine geht mit 12 Ringen Vorsprung in die 2. Runde und der andere holt genau diese 12 Ringe in der 2. Runde auf. Toll! Wenn auch nicht wirklich relevant für das Endergebnis, aber die Summe der 10-er + X-er ist ebenfalls bei beiden gleich. Am Ende aber entschied die Verteilung der Zehner und X-er zu Gunsten des einen - Clemens Heiland. Das beste Ergebnis mit dem Recurvebogen legte Peter Sütfels hin. Seinen 3 Verfolgern zeigte er recht deutlich wer der Herr im Haus ist. Bei der Jugend überzeugte Nora. Sie hielt ihre Verfolger mit knapp 60 Ringen deutlich auf Distanz.

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Die Aufgabe war klar, 32 Scheiben sind zu reparieren und turnierfähig zu machen! Dazu gab es einen Arbeitstag am 25.04.2015 und insgesamt 27 Bogenschützen machten sich ans Werk. Team 1 passte die Seitenstreifen der Scheiben an, Team 2 sorgte für die richtige Bohrung aller einzubauenden Streifenteile, Team 3 und 4 übernahm die Montage und Demontage der Scheiben und Team 5 war mit der Logistik betraut. Alle arbeiteten Hand in Hand und manchmal kam der Eindruck auf man stünde am Fließband. Alles klappte einwandfrei. Ralph bedankte sich für die ausgezeichnete Teamarbeit mit herzlichen Worten und einer Einladung zum Imbiss beim Vereinswirt.  

 
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